Sonntag, 16. Mai 2021

Frühstückszopf mit Schokoladencreme

Nach mehreren Wochen und Monaten des pandemiebedingten Herumhängens, keinerlei Lust auf Experimente in der Küche, jedes Wochenende Aufbackbrötchen oder Pancakes zum Frühstück wurde ich gestern Abend herausgefordert. Ich sollte mir doch mal wieder was für den Blog ausdenken, um auf andere Ideen zu kommen. Mein Mann kennt mich eben am allerbesten. Vor allem ist er sehr mutig, da er ja nie genau weiß, was ich im Essen unterbringen möchte. Daher wollte ich mich revanchieren und habe etwas erzeugt, was keine diskussionswürdigen Zutaten enthält, was jeder hübsch anzusehen finden muss und was noch dazu die ganze Wohnung mit köstlichem Duft erfüllt und natürlich super schmeckt. Gerade in diesem Moment, in dem ich diese Worte schreibe, streiten sich hier zwei Siebenjährige um die Reste auf dem Tisch.

Dienstag, 9. Juli 2019

Frühstücksmuffins

Ich persönlich finde ja nichts schöner als selbstgemachtes Essen zu essen. Das gilt natürlich auch unterwegs. Einerseits ist es einfach ein schönes Gefühl, eine mit Liebe und guten Zutaten zubereitete Leckerei in einer wohlverdienten Pause zu sich zu nehmen, andererseits liegt das auch daran, dass ich inzwischen nicht mehr so gern unterwegs etwas Schnelles zu essen kaufe. Speziell von unserer Kantine fühle ich mich häufig auf den Arm genommen (wenn ich beispielsweise frage, ob eine bestimmte Suppe vegetarisch ist, dies bestätigt bekomme und schon mit dem ersten Löffel ein Stück Huhn im Mund habe), weshalb ich nun täglich meine Dose mit selbst zubereitetem Ofengemüse in die Kantine trage. Aber heute soll es ja ums Frühstück gehen.

Dienstag, 20. November 2018

Würzig geröstete Cashews (aus zwei Zutaten!)

Eigentlich war mir das hier zu einfach, mit nur zwei Zutaten, um es als Rezept zu bezeichnen, geschweige denn zu veröffentlichen. Aber diese Nüsse sind so gut, lassen sich super vorbereiten, machen sich auch toll als Geschenk aus der eigenen Küche (schließlich steht Weihnachten vor der Tür) - also warum soll es nicht auch mal was ganz Schnelles und Einfaches sein!
Ursprünglich hatte meine Mutter mir mal Tamari-Nüsse aus dem Reformhaus mitgebracht. Köstlich, aber als ich sie selbst mal kaufen wollte, hat mich der Preis doch schockiert (und ich bin alles andere als geizig, wenn es um Lebensmittel geht). Also dachte ich, so schwer kann das ja nicht sein und fing an Nüsse mit Sojasauce zu mischen. Und seitdem gibt es die bei uns ständig!

Dienstag, 6. November 2018

Kürbis-Kaiserschmarrn (ohne Rosinen, ohne Eischnee-Schlagen)

Manchmal ist es ja schwer, irgendwo wieder reinzukommen. Kennt ja jeder, gerade mal sechs Wochen nicht beim Sport gewesen, und schon schwindet die Motivation, zum ersten Mal wieder hinzugehen, auch wenn man eigentlich weiß, dass es einem gut tun würde. Ungefähr so ging es mir die letzten paar Wochen (Monate?) mit dem Blog hier. Immer wenn ich etwas Neues gekocht oder gebacken habe, dachte ich kurz darüber nach, es zu fotografieren und mir zu merken, wie ich es zubereitet hatte, und dachte dann "ach komm, wir essen es einfach." Manchmal muss man eben Prioritäten setzen! Aber jetzt, wo der traumhafte Sommer vorbei ist, man auch mal wieder gern zu Hause ist, die Kürbiszeit voll im Gange ist, jetzt habe ich es geschafft, unser Sonntagsfrühstück zu fotografieren und mich keine drei Tage später an den Rechner zu setzen.

Sonntag, 22. Juli 2018

Pancakes ohne Ei (Verpeiler-Rezept)


Am Wochenende wird bei uns das Frühstück zelebriert. Ich bin so froh, dass meine Kinder Frühstück genauso lieben wie ich! Wir alle frühstücken dann meistens so viel, dass es den ganzen Tag vorhält und wir Mittagessen erst um vier Uhr nachmittags brauchen. Es gibt entweder ganz normal frische Brötchen vom Bäcker oder ich darf mich austoben - mit Zimtschnecken, Kaiserschmarrn, Waffeln, Schoko-Brötchen... Und an den letzten Wochenenden kam auf die Frage, was wir denn frühstücken wollten, mindestens jedes zweite Mal die Antwort "PANCAKES!!!" aus zwei kleinen Kinderkehlen.

Dienstag, 15. Mai 2018

Brotvariationen - mit Pesto, Käse oder ganz pur

Das schwierigste bei diesen Broten ist es, eine passende Bezeichnung zu finden. Nicht Baguette, nicht Ciabatta, nicht Toast - also nennen wir es einfach Brot. Helles, außen knuspriges, innen saftig weiches Brot.
Seit feststand, dass wir zum Muttertag mit der ganzen großen Familie grillen würden, hatte ich es mir in den Kopf gesetzt, für das Brot zu sorgen. Denn gibt es etwas Tolleres als frisches, selbst gebackenes Brot, und die ganze Wohnung duftet danach? Ich war dann auch direkt etwas übermotiviert und habe sechs große Laibe gebacken. Vier davon haben wir tatsächlich geschafft und die restlichen zwei wurde ich als Mitgebsel auch schnell los.

Dienstag, 24. April 2018

Honig-Hafer-Nuss-Kekse - Knuspermüsli für unterwegs

Der schlimmste aller denkbaren Fälle ist eingetreten.

Mein Backofen ist defekt.

Und das wohl sogar schon eine ganze Weile, in der selbst der einfachste Marmorkuchen innen nicht richtig fest werden wollte, Apfelkuchen an der Silikon-Backunterlage kleben blieb - ich aber nicht etwa auf die Idee gekommen wäre, dass mit dem Backofen etwas nicht stimmt. Nein, ich dachte einfach, ich wäre zu doof zum Backen geworden. An der Stelle hatte also nicht die selbstbewusste, jedes Problem bewältigende Informatikerin die geistige Führung in meinem Oberstübchen übernommen, sondern das stets bei sich selbst die Schuld suchende innere Mädchen. Wem fiel also nun die Aufgabe zu, mich aufzuklären? Meinem lieben Mann, dem selbstverständlich nie in den Sinn gekommen wäre, ich hätte das Backen verlernt, der also ganz lapidar in den Raum warf: "Hast Du mal überlegt, ob mit der Unterhitze vielleicht was nicht stimmt?" Hand-vor-die-Stirn-Schlagen und Aufstöhnen meinerseits. Das soll mir eine Lehre sein.