Der beste Hinweis darauf, dass ein Rezept mir selbst ausnehmend gut gefällt, ist, wenn ich sage: "Ach Mist, ich wollte die Waffeln doch noch fotografieren. Jetzt habe ich sie schon gegessen." So geschehen vor zwei Wochen mit diesen Haselnusswaffeln. Sie sind eine gemüsefreie Variation meiner Waffeln mit Karotten und Apfelmus, welche ich für meine Kochen&Backen-AG in der Schule herbeifantasiert habe, da die Zeit dort immer sehr knapp ist und ich das Raspeln wegrationalisieren wollte. Ganz ohne weitere geschmacksgebende Komponente hätte ich es aber zu langweilig gefunden, und Haselnüsse sind einfach immer toll!
Am besten schmecken natürlich geröstete Haselnüsse, aber auch wenn man keine Zeit oder Lust dazu hat, sind die Waffeln immer noch großartig. Die Waffeln sind unschlagbar in Kombination mit Apfelmus und Ahornsirup! Wobei mein Mann sie auch einfach so wegknuspert und meine Schoko-Kinder natürlich Schokosauce darüber kippen (hierfür einfach ein bisschen dunkle Schokolade schmelzen und mit (Hafer-)Milch zur gewünschten Konsistenz verrühren).
Die Waffeln sind so schnell gemacht, dass ich nach der AG direkt nach dem Heimkommen eine weitere Portion angerührt und gebacken habe, da nichts für meinen hungrigen Sohn übrig geblieben war... In 40 Minuten ist alles erledigt! Reste, wenn vorhanden, kann man maximal vier Tage im Kühlschrank ein einer Box aufbewahren und bei Bedarf super im Toaster aufbacken - schmeckt wie frisch!
| Für: | ca. 10 Waffeln (je nach Waffeleisen) |
| Fertig in: | ca. 40 Minuten |
- 400 ml Hafer- oder sonstige Lieblingsmilch
- 150 g Apfelmark (ungesüßtes Apfelmus)
- 3 EL neutrales pflanzliches Öl (z.B. Brat- und Backöl)
- 200 g Vollkornmehl
- 150 g Mehl (z.B. Weizen Type 550 oder Dinkel Type 630)
- 80 g Haselnüsse (noch leckerer, wenn man sie zuvor röstet)
- 1 ½ TL Backpulver
- 1 EL Rohrohrzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 Prise gemahlene Vanille oder ½ TL Zimt
- 1 Prise Salz
- Fett zum Einfetten des Waffeleisens



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