Hier also nun mein erstes Keksrezept ohne Getreide. Ich habe im zweiten Anlauf geschafft, Kekse zu backen, von denen sogar meine erfahrene Mutter sagt "also die haben ja so gar nichts von glutenfrei". Der erste Versuch war schon ganz okay, aber mir persönlich zu süß, etwas flach und knusprig und das gewisse Etwas fehlte auch. Im zweiten Versuch habe ich dann Süße reduziert, Salz hinzugefügt und den Mehl- und Haselnuss-Anteil etwas erhöht. Jetzt sind sie so, wie ich mir Cookies vorstelle. Außen leicht knusprig, innen leicht weich, nussig, schokoladig und nicht zu süß. Auch meine Kinder haben mehr als einmal zugelangt. Und damit mein liebes Familienmitglied sich die Kekse auch zu Hause selbst backen kann, stelle ich es ohne lange Wartezeit online.
Ich habe hier Reismehl verwendet, weil es das erste war, was ich im Laden gefunden habe. Es hat außerdem nicht so einen Beigeschmack wie andere Mehle (Buchweizen o.ä.) und schien mir daher am besten geeignet. Es gibt auch glutenfreie Mehlmischungen, damit habe ich aber keine Erfahrungen. Wenn Ihr es damit ausprobiert, schreibt mir gern, wie es lief! Bei der Schokolade könnt Ihr zwischen heller und dunkler Variante wählen. Wer es gern ganz süß mag, gibt bei dunkler Schokolade vielleicht 10 oder 20 Gramm mehr Zucker hinzu. Mir persönlich ist das aber zu viel. Die Haselnüsse schmecken geröstet natürlich am besten, aber wenn es schnell gehen muss, geht es auch ohne.Die Kekse schmecken frisch aus dem Ofen unglaublich gut, wenn die Schokolade noch ganz flüssig ist, aber auch aus der Keksdose sind sie ein leckerer Glücklichmacher nicht nur für Menschen mit Getreideunverträglichkeit!
| Für: | ca. 24 Kekse |
| Fertig in: | ca. 40 min. |
- 70 g Kokosöl
- 1 EL geschrotete Leinsamen
- 70 ml Sojamilch oder andere glutenfreie Lieblingsmilch
- 130 g Reismehl
- 50 g Zucker
- 1 P. Vanillezucker
- 100 g gemahlene Haselnüsse, möglichst geröstet
- 1½ TL Backpulver
- 1 großzügige Prise Salz
- 50 g. gehackte Schokolade oder Schokotropfen




Kommentare
Kommentar veröffentlichen