Sonntag, 12. März 2017

Super-Power Mogel-Smoothie

Smoothies gibt es bei uns an jedem Wochenende. Mein Mann hat sich darauf spezialisiert, samstags und sonntags zum gemütlichen Familienfrühstück jede Menge Obst wie Äpfel, Mango und Physalis zu schnippeln, im Sommer mit frischen, im Winter mit tiefgefrorenen Beeren zu ergänzen und daraus im Mixer einen leckeren Smoothie zu zaubern. Dankenswerterweise verzichtet er für mich auf die Zugabe von Bananen und Kiwi. Es gibt doch nichts Besseres als so einen leckeren Vitaminkick am Morgen! Inzwischen mögen auch beide Kinder Smoothies. Zwilling zwei hatte früher nichts davon wissen wollen, aber sowieso außer Milch nicht so gern etwas anderes getrunken. Jetzt fragt er regelmäßig, ob es wieder "den roten Saft" gäbe. 



Diese Tatsache habe ich mir kürzlich zu Nutzen gemacht, als ich mal wieder allein mit zwei kranken Kindern dastand. So oft verreist mein Mann eigentlich nicht, aber wenn, dann kann man sich darauf verlassen, dass mindestens Zwilling eins krank wird. Und zwar nicht einfach mit Schnupfen, sondern gleich das volle Programm mit 40 Grad Fieber, wahlweise Bronchitis, Scharlach oder auch Mittelohrentzündung. Dieses Mal hatte es nun also beide erwischt und da sie anscheinend Halsschmerzen hatten und auch nicht so richtig was essen wollten, ich zufällig rote Bete übrig hatte und auch ein bisschen Obst und tiefgekühlte Beeren, habe ich ihnen einen Zaubertrank gemixt, schön kühl im Hals, lecker fruchtig und voller Vitamine. Und es hat uns dreien super geschmeckt und niemand hat sich über das Gemüse beschwert!

Zugegeben, als mein Mann heim kam und den Rest probierte, gab es eine kleine Beschwerde darüber, dass zu viel rote Bete im Saft wäre. Leider kennt er mich inzwischen zu gut. Ich frage mich, ob er es sonst erraten hätte. Wüsste er ohne mich überhaupt, wie rote Bete schmeckt? Man schmeckt sie also schon leicht heraus und wer rote Bete gar nicht leiden kann, nimmt weniger davon oder auch gar keine und dafür zum Beispiel mehr Karotten. Überhaupt kann man ja super die Obst- und Gemüsesorten und deren Anteile an seinen eigenen Geschmack anpassen.

Vermutlich ist es noch gesünder, wenn man frische rote Bete nimmt. Ich hatte jetzt aber eine vorgekochte Knolle übrig, die hat ihren Zweck voll erfüllt. Ist vielleicht Einbildung, aber ich persönlich fühlte mich beim Trinken direkt stärker und fitter! Auf jeden Fall ist es ein gutes Gefühl, wenn man schon morgens so etwas Gutes zu sich genommen hat.


Power-Smoothie


Für: 4 Portionen
Fertig in: ca. 10 Minuten

Zutaten:
  • 1 kleine Knolle rote Bete, frisch oder vorgegart
  • 2 Karotten
  • 1 großer Apfel
  • 1 Mango
  • ca. 100g gemischte Beeren (frisch oder im Winter tiefgefrorene)
  • 100 - 200ml Wasser oder Apfelsaft zum verdünnen

Zubereitung:
Karotten, Mango und ggf. rote Bete (wenn frische verwendet wird) schälen. Bete, Karotten, Apfel und Mango in Würfel schneiden und mit den Beeren in einen Mixer geben. Alles so glatt wie möglich pürieren. Je nach Mixergröße muss das eventuell in zwei Portionen geschehen. Mit Saft oder Wasser zur gewünschten Konsistenz verdünnen. In Gläser gießen und bald genießen.

Guten Appetit!

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